Skiweekend 2019 Davos

Einige Impressionen des Skiweekends am 09./10.02.2019

Pünktlich um 06:00 Uhr verliessen vier Autos mit insgesamt 18 Turnerinnen und Turnern des STV Sommeri den Treffpunkt. Nach einem kurzen „hit the spot“ im Rheintal setzte sich unsere Reise nach Davos, Jakobshorn fort. Jedoch fehlte ein Auto am Ende der Strecke. Diese Gruppe kam mit leichter Verspätung infolge Einkauf von Motoröl.
Nach etwa 2 1/2 Stunden Fahrt kamen wir endlich in Davos Platz an. Alle wuchteten die Boards und Skis aus den Autos. Als wir dann unsere Skipässe bekamen, konnten wir uns kaum halten. Mit der Jakobshornbahn ging es dann in die Höhe. Auf halbem Weg der Strecke wurde unsere Unterkunft für die folgende Nacht vorbereitet. Auf 2590 Meter über Meer war unser Ziel in Sich: das Jakobshorn. Fünf Boarder und 13 Skifahrer begaben sich nun auf die Piste. Die Meinungen gingen auseinander was die Pistenverhältnisse betraf. Die Sonne schien, es war super Wetter. Auf der Piste befanden sich viel Hügel, die einigen Turnern nicht solch Freude bereiteten. Um 10:45 Uhr folgten ein Besuch in das nächste Après Ski Restaurant. Ramona nannte es “en Apèro gnüsse”. Als einige im Châlet Güggel ein warmes Getränk genossen, gab es für die anderen eine kühle Erfrischung. Nun ging es weiter auf die Piste.
Aussagen wie: „Mir hend scho wieder en Osi verlore“ oder „De Domenic het eh mega langi Zunge“ durften an diesem Wochenende nicht fehlen.
Um 12:00 Uhr stürmten wir die Jatzhütte um unseren Mittagessen zu geniessen. Man traf auch in Davos viele bekannte Gesichter, wie zum Beispiel Arbeiter der Firma Stutz. Nach einem leckeren Schmaus und viel Gelächter begaben wir uns wieder auf die Piste. Nach einem angenehmen Nachmittag trafen sich alle wieder bei der Jatzhütte auf mehrere Getränke. Die gute Stimmung wurde unterstützt durch den Reggea DJ Stereo Luchs. Es herrschte Ausgelassenheit und man schloss viele neue Bekanntschaften. Zur Krönung wagte eine Frau gegen 18:00 Uhr einen Fallschirmsprung in Richtung Sonnenuntergang. Als die Sonne am Horizont unterging, wandten wir uns langsam den Boards und Skis zu. Auf dem Weg ins Tal wurden wir auf einen beschwipsten Herrn aufmerksam.
Alle heil angekommen in der Herberge, bezogen wir unsere Zimmer. Frisch geduscht gab es um 19:00 Uhr Lasagne von dem Koch Roger. Auch an diesem Abend wurde eifrig diskutiert. Ein Thema, was vor allem Lukas beschäftigte, war die Nutzung des Handys.
Den Rest des Abends genossen wir mit viel Wein, Bier und Gesellschaftsspielen.
Der nächste Morgen brach schnell an. Um 07:00 Uhr war Tagwache. Die einen standen schnell bereit, andere brauchten ein bisschen mehr Zeit…Der Zmorgen war um 08:00 Uhr ready. Mit einer schönen Aussicht auf Davos konnten wir den Moment geniessen. Alle waren um 09:00 Uhr auf der Piste, auf welcher eine Stunde später ein Skirennen durchgeführt wurde. Die Gewinner waren Lukas und Domenic. Anschließend konnten wir die Piste genießen. Das Wetter nahm eine rasante Wendung, Wolken zogen auf und der Wind wurde stärker. Reserviert wurde ein Tisch in dem Restaurant Chalet Güggel. Einige traversierten direkt rüber in die Jatzhütte, andere genossen noch zum letzten Mal die schönen Pisten in Davos. In der Jatzhütte gab es ein paar Getränke und Dessert. Manche spielten Karten und andere sassen gemütlich zusammen. Das Beste kommt bekannterweise am Schluss. Als einige Herren aus dem Badezimmer kamen, klagten sie über Schnarchgeräusche, die sie hörten. Kurze Zeit später kam ein Mann aus der Toilette. Er war leicht betrunken und zog ein paar Schwanker bis er bei uns ankam. Er schaute sich Domenic genau an und seine Aussage lautete: „Du hesch so übel schöni blaui Auge!“ Der ganze Tisch fand es sehr amüsant. Langsam wurde es Zeit für die Talabfahrt. Diese war angenehm lange und schön. Unten angekommen gab es noch ein paar kurze Wortwechsel und dann begaben sich alle müde aber sehr zufrieden in die vollbepackten Autos.
Wir genossen das Weekend sehr und glücklicherweise gab es keine gröberen Unfälle.
Herzlichen Dank an die Organisation, Dominic Keller (& Vivian Gerschwiler :))

Für den STV Sommeri, Annik Oberholzer